SSF Smart Safe Fridge – Finanzierungspräsentation

Bankentaugliche Pitch-Struktur für Kredit- und Beteiligungsentscheidungen | HAKO Beteiligungsgesellschaft mbH

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Executive Summary

Das Projekt SSF Smart Safe Fridge – Safe Guard ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der HAKO Beteiligungsgesellschaft mbH und adressiert einen der drängendsten Megatrends unserer Zeit: die Verbindung von Lebensmittelsicherheit, Nachhaltigkeit und intelligenter Haustechnik. Das Unternehmen entwickelt eine sensorbasierte Nachrüstlösung für Kühlschränke, die hygienische Überwachung und Nachhaltigkeitsmanagement erstmals in einem kompakten System vereint.

Finanzierungsbedarf

1,5 Mio. € Gesamtvolumen für MVP-Entwicklung und Markteintritt

Zeithorizont

12–18 Monate bis zum ersten Pilotmarkt und Serienreife

F&E-Partner

Fraunhofer ENAS – renommierte Entwicklungskooperation mit vertraglicher Absicherung

Gesellschafterstruktur

100% HAKO – vollständige Kontrolle, persönliche Mitverantwortung des Managements

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Problem & Marktchance

Das Problem ist messbar

In Deutschland werden jährlich 10 Millionen Tonnen Lebensmittel verschwendet – ein enormer volkswirtschaftlicher Schaden, der durch mangelnde Kühlüberwachung im Privathaushalt maßgeblich mitverursacht wird. Gleichzeitig steigen regulatorische Anforderungen an Hygiene und Lebensmittelsicherheit sowohl im B2C- als auch im B2B-Segment kontinuierlich.

Ein marktreifes, bezahlbares Nachrüstsystem für bestehende Kühlgeräte existiert bislang nicht – eine Marktlücke mit erheblichem Skalierungspotenzial.

Der Markt wächst

Der Smart-Home-Markt in Deutschland verzeichnet seit Jahren zweistellige Wachstumsraten. Verbraucher und Unternehmen investieren zunehmend in intelligente Haustechnik – insbesondere in Lösungen, die Kosten senken und Nachhaltigkeit nachweisbar fördern.

Positionierung

DeepTech

Nachhaltigkeit

Verbraucherschutz

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Die Lösung – SSF Smart Safe Fridge

Der SSF Smart Safe Fridge ist eine intelligente Nachrüstlösung, die sensorbasierte Frische- und Keimdetektion mit KI-gestützter Auswertung und mobiler App-Anbindung kombiniert. Als Retrofit-System lässt sich die Lösung in nahezu jeden handelsüblichen Kühlschrank integrieren – ohne Austausch des Geräts, ohne aufwändige Installation.

Sensorbasierte Detektion

Hochpräzise Sensoren erfassen kontinuierlich Frische- und Keimparameter im Kühlraum – in Echtzeit und ohne manuellen Aufwand.

KI-Auswertung

Maschinelles Lernen analysiert Muster und erkennt kritische Zustandsveränderungen frühzeitig – bevor Lebensmittel verderben.

App-Anbindung

Nutzer erhalten Echtzeit-Benachrichtigungen, Haltbarkeitsempfehlungen und Verbrauchshinweise direkt auf ihr Smartphone.

Retrofit-Kompatibilität

Die Lösung wird in bestehende Kühlgeräte nachgerüstet – kein Neukauf erforderlich, maximale Marktreichweite von Beginn an.

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Geschäftsmodell & Skalierung

Das Geschäftsmodell von SSF folgt einem dreiphasigen Ansatz, der von einem soliden Hardware-Erstverkauf über wiederkehrende Abo-Erlöse bis hin zur strategischen OEM-Integration in Gerätehersteller skaliert. Damit entsteht eine langfristig stabile und wachstumsfähige Erlösstruktur.

Phase 1 – Hardware-Verkauf

Direktvertrieb an Endverbraucher (B2C) sowie Pilotprojekte mit gewerblichen Abnehmern (B2B). Aufbau von Marktpräsenz und ersten Referenzkunden in Deutschland.

Phase 2 – Abo-Modell

Einführung eines monatlichen Abonnements für App-Nutzung, erweiterte Analysen und Datenservices. Aufbau planbar wiederkehrender Umsätze mit hoher Marge.

Phase 3 – OEM-Integration

Lizenzierung und Integration der SSF-Technologie in Geräte namhafter Kühlschrankhersteller. Skalierung ohne proportional steigende Fertigungskosten.

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Entwicklungs- & Zeitplan

Der Entwicklungsfahrplan ist in drei klar definierte Phasen gegliedert, die eine geordnete und nachvollziehbare Mittelverwendung sicherstellen. Meilensteine sind mit konkreten Liefergegenständen verknüpft und ermöglichen eine laufende Fortschrittskontrolle durch Kapitalgeber.

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Monate 0–3: Gründung & Vorbereitung

Gesellschaftsgründung SSF GmbH, Abschluss des F&E-Vertrags mit Fraunhofer ENAS, Einreichung von Förderanträgen (ZIM, SAB). Aufbau der internen Projektorganisation.

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Monate 3–12: MVP-Entwicklung

Entwicklung und Test des Minimum Viable Product in enger Zusammenarbeit mit Fraunhofer. Beginn der Zertifizierungsvorbereitung gemäß relevanter EU-Normen und Sicherheitsstandards.

3

Monate 12–18: Markteintritt

Start des Pilotmarkts mit ersten Kunden, Serienvorbereitung, Aufnahme von OEM-Gesprächen. Grundlage für Break-even-Planung ab Jahr 3.

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Finanzierungsbedarf – Mittelverwendung

Die Gesamtinvestition von 1,5 Mio. € ist auf sechs klar definierte Positionen aufgeteilt. Die Struktur folgt dem Grundsatz der Transparenz und Nachvollziehbarkeit – jede Position ist mit konkreten Leistungen und Meilensteinen hinterlegt. Eine Reserveposition von 400.000 € sichert den Projektfortschritt gegen unvorhergesehene Entwicklungsaufwände ab.

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Umsatzprojektion (konservativ)

Die Umsatzplanung basiert auf einem bewusst konservativen Ansatz, der Banken und Fördermittelgebern als solide Entscheidungsgrundlage dient. Der Break-even wird realistisch ab Jahr 3 erwartet – bei einer Skalierung auf 5.000 verkaufte Systeme. Ab Jahr 2 generiert das Unternehmen erste substanzielle Umsätze.

0 €

Jahr 1

Fokus auf Entwicklung & MVP – keine Umsatzerwartung in der Aufbauphase

800K €

Jahr 2

ca. 1.000 Systeme abgesetzt – erster signifikanter Marktumsatz

4–5 Mio.

Jahr 3

ca. 5.000 Systeme – Break-even und Grundlage für Skalierung erreicht

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Finanzierungsstruktur – Vorschlag

Die empfohlene Finanzierungsarchitektur kombiniert Bankdarlehen, öffentliche Fördermittel und Eigenleistung zu einem ausgewogenen, risikooptimierten Mix. Durch die Einbindung von Förderinstrumenten wird die Bankexposition signifikant reduziert. Die Bürgschaftsbank Sachsen kann optional eine zusätzliche Sicherheitenebene bereitstellen.

🏦 Bankdarlehen (OSS)

1,0 Mio. €

  • Laufzeit 7–10 Jahre
  • 1–2 Jahre tilgungsfrei
  • Zinssatz abhängig von Sicherheitenstruktur

🟢 Fördermittel

300.000 €

  • SAB Innovationsförderung Sachsen
  • ZIM-Programm (Fraunhofer-Kooperation)

🏢 Eigenleistung HAKO

200.000 €

  • Sacheinlagen & Management-Kapazitäten
  • Signalisiert unternehmerisches Commitment
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Sicherheitenstruktur

Die Sicherheitenstruktur ist auf die typischen Anforderungen institutioneller Kreditgeber ausgerichtet. Durch die Kombination aus gesellschaftsrechtlicher Einbindung, geistigem Eigentum, vertraglichen F&E-Beziehungen und öffentlichen Fördermitteln entsteht ein mehrschichtiges Absicherungsmodell, das das Bankrisiko auf ein vertretbares Maß reduziert.

100% Gesellschafter HAKO

Die HAKO Beteiligungsgesellschaft mbH hält alle Anteile an der SSF GmbH und fungiert als verlässlicher, kapitalstarker Anker-Gesellschafter mit persönlicher Mitverantwortung des Managements.

IP-Sicherung in der SSF GmbH

Alle Patente, Schutzrechte und Softwarelösungen verbleiben in der SSF GmbH und stellen ein bilanzierbares, verwertbares Sicherungsgut dar.

Entwicklungsvertrag mit Fraunhofer ENAS

Der vertragliche F&E-Rahmen mit Fraunhofer schafft Verbindlichkeit, Qualitätssicherung und institutionelles Vertrauen gegenüber Banken und Fördermittelgebern.

Fördermittel als Risikoreduzierung

Bewilligte Zuschüsse (SAB, ZIM) müssen nicht zurückgezahlt werden und verringern das Kreditausfallrisiko der Bank unmittelbar.

Persönliche Mitverantwortung Management

Die Geschäftsführung signalisiert durch persönliche Haftungsübernahme unternehmerisches Commitment und stärkt die Vertrauensbasis mit dem Kreditinstitut.

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Ziele des Bankgesprächs

Das vorliegende Gespräch dient der strukturierten Vorbereitung einer Kreditentscheidung. Wir möchten gemeinsam mit Ihnen die optimale Finanzierungsarchitektur erarbeiten, Fördermittelinstrumente einbinden und ein tragfähiges Sicherheitenmodell abstimmen. Im Folgenden die vier zentralen Gesprächsziele:

1

Strukturierung der Gesamtfinanzierung

Abstimmung des optimalen Verhältnisses zwischen Bankdarlehen, Fördermitteln und Eigenleistung – mit dem Ziel eines nachhaltigen, tragfähigen Finanzierungsplans.

2

Einbindung von Förderinstrumenten

Gemeinsame Prüfung, welche Förderprogramme (SAB, ZIM, KfW) im konkreten Fall zur Anwendung kommen und wie diese in die Kreditstruktur integriert werden können.

3

Abstimmung des Sicherheitenmodells

Definition der bankkonformen Sicherheitenstruktur unter Einbeziehung von IP, Gesellschaftsanteilen und möglicher Bürgschaft der Bürgschaftsbank Sachsen.

4

Zeitplan für die Kreditentscheidung

Festlegung eines verbindlichen Zeitrahmens für Prüfung, Beschluss und Auszahlung – abgestimmt auf den operativen Projektfahrplan und die Förderantragstermine.

Konkrete Finanzierungsarchitektur

Die folgende Finanzierungsarchitektur verbindet klassische Bankfinanzierung mit gezielt eingesetzten Fördermitteln zu einem ausgewogenen, risikooptimierten Gesamtkonzept. Das Modell ist auf die Anforderungen mittelständischer Unternehmensfinanzierung in Deutschland ausgerichtet und berücksichtigt die spezifische Projektsituation einer frühen DeepTech-Entwicklung.

Baustein 1

Bankdarlehen OSS – 1,0 Mio. €

Baustein 2

Fördermittel SAB / ZIM / KfW – 300.000 €

Baustein 3

Eigenleistung HAKO – 200.000 €

Baustein 1

Bankdarlehen OSS – 1,0 Mio. €

Das Bankdarlehen bildet das Rückgrat der Finanzierungsarchitektur. Mit einem Volumen von 1,0 Mio. € deckt es den wesentlichen Teil der Entwicklungs- und Markteintrittskosten ab. Die vorgeschlagene Laufzeit von 7–10 Jahren und eine tilgungsfreie Anlaufzeit von 1–2 Jahren stellen sicher, dass die Rückzahlungsverpflichtungen erst dann einsetzen, wenn das Unternehmen erste Umsätze generiert und die operative Belastbarkeit nachgewiesen hat.

Eckdaten des Darlehens

  • Volumen: 1.000.000 €
  • Laufzeit: 7–10 Jahre
  • Tilgungsfreie Zeit: 1–2 Jahre
  • Zinssatz: Abhängig von finaler Sicherheitenstruktur und Ratingergebnis

Warum diese Struktur?

Die tilgungsfreie Anlaufphase korreliert direkt mit dem Entwicklungsfahrplan: Erst ab Monat 18 generiert SSF planmäßig erste Umsätze. Die langfristige Laufzeit reduziert die monatliche Schuldendienstbelastung und schafft finanziellen Spielraum für Reinvestitionen in Wachstum und OEM-Partnerschaften.

Die Einbindung der Bürgschaftsbank Sachsen (50–80% Bürgschaft) kann den Zinssatz positiv beeinflussen und die Kreditentscheidung der Hausbank erleichtern.

Baustein 2

Fördermittel – SAB, ZIM & Bürgschaftsbank Sachsen

Öffentliche Fördermittel sind ein integraler Bestandteil der Finanzierungsarchitektur. Sie reduzieren die Bankexposition, verbessern die Eigenkapitalquote und signalisieren öffentliche Qualitätsprüfung des Projekts. Drei Instrumente kommen für SSF in Betracht:

SAB Innovationsförderung Sachsen

Das Sächsische Aufbauwerk (SAB) fördert innovative Technologieprojekte mit 30–50% Zuschuss auf den F&E-Anteil. Für SSF ergibt sich ein Förderpotenzial von bis zu 75.000 € auf die Fraunhofer-Kooperationskosten – nicht rückzahlungspflichtig und direkt bankentlastend.

ZIM – Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand

Das ZIM-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft fördert explizit Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die Zusammenarbeit mit Fraunhofer ENAS erfüllt die Fördervoraussetzungen. Zuschüsse von 45–55% der förderfähigen Kosten sind realistisch.

Bürgschaftsbank Sachsen

Durch eine Ausfallbürgschaft von 50–80% auf das Bankdarlehen übernimmt die Bürgschaftsbank einen wesentlichen Teil des Kreditausfallrisikos. Dies erleichtert die Kreditentscheidung der Hausbank erheblich und kann die Zinskonditionen verbessern.

KfW-Unternehmerkredit (optional)

Als ergänzendes Instrument steht der KfW-Unternehmerkredit zur Verfügung. Er kann zur Teilrefinanzierung des Bankdarlehens eingesetzt werden und bietet günstige Konditionen für Investitionen in Innovation und Wachstum.




Impressum

Dies ist ein Gemeinschaftsprojekt von:

Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS

Technologie-Campus 3
09126 Chemnitz
Deutschland

Telefon: +49 (0)371 / 5399-0
E-Mail: info@enas.fraunhofer.de
Web: www.enas.fraunhofer.de

Vertretungsberechtigter:
Prof. Dr. Harald Kuhn
Institutsleiter

HAKO Beteiligungsgesellschaft mbH

Hertha-Lindner-Straße 10-12
01067 Dresden
Deutschland
Registernummer: HRB29317 Amtsgericht Dresden

Telefon: +49 (0) 800 1480 450 (kostenfrei)
Telefax: +49 351 86791410
E-Mail: pmo@hako.team

Vertretungsberechtigte Geschäftsführung:
Pierre Haustein, Michael G. Kosel
Ansprechpartner: Chris Dietrich, Michael G. Kosel